Die Auftaktveranstaltung fand in einer Saarbahn auf der Hin- und Rückfahrt von Saarbrücken nach Riegelsberg statt. Während der Sonderfahrt wurde den Mitarbeitern der Saarbahn GmbH die Regeln für ein angemessenes Verhalten bei sogenannten Rohheitsdelikten, wie zum Beispiel Raub oder Körperverletzung, vorgestellt. Durch Vorträge und nachgestellte Szenen erfuhren Fahrpersonal und Saarbahnbegleiter, wie sie im Ernstfall Hilfe leisten können, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.
Das LKA will mit dieser von der Bundespolizei unterstützten Aktion gegen schwerwiegende Straftaten auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen vorgehen. Die „Aktion-tu-was“ soll dazu beitragen, das Bewusstsein für mehr Hilfsbereitschaft und größere Solidarität zu stärken. Für die Saarbahn GmbH stellt die Informationsoffensive des LKA eine weitere Ergänzung ihres Sicherheitskonzeptes dar, das seit Mitte 2010 umgesetzt wird.
Neben der Kameraüberwachung in den Saarbahnen, Bussen und an wichtigen Umsteigehaltestellen ist seit letztem Jahr Sicherheitspersonal in den Abend- und Nachtstunden in den Saarbahnen unterwegs. Alle Stadtbahnen und innerstädtischen Haltestelle sind zudem mit verschiedenen, leicht zugänglichen und einfach zu bedienenden Notrufeinrichtungen ausgestattet.
In der Broschüre „Sicher unterwegs mit SaarBahn&Bus“ informiert das Unternehmen über die Sicherheitseinrichtungen in seinen Bussen und Saarbahnen sowie an den Haltestellen. Zudem finden sich in der Broschüre wertvolle Tipps für das richtige Verhalten im Notfall. (ah)