Nach Angaben des UKS-Geschäftsführers Thomas Meiser haben sich die Vorfälle, bei denen Kinder und Jugendliche in Schulbussen verletzt wurden, innerhalb von nur fünf Jahren um 62 Prozent erhöht. Waren es vor fünf Jahren saarlandweit noch 67 Fälle, so sind es nach der UKS-Statistik aus dem Jahr 2009 schon 108. Ursache seien gewalttätige Auseinandersetzungen von Kindern und Heranwachsenden, vornehmlich im Alter von etwa zwölf bis 14 Jahren. Die UKS sieht das Problem unter anderem darin, dass zu wenig Busbegleiter unterwegs sind, die die folgenschweren Keilereien frühzeitig im Keim ersticken könnten. (ah)
Steigende Zahl an Unfällen in Schulbussen
Die Unfallkasse Saarland (UKS) ist besorgt über die zunehmende Anzahl von Unfällen in Schulbussen.