Wie Pester Lloyd, die deutschsprachige Zeitung Ungarns, online meldet, steht hinter den Maßnahmen der Plan, den öffentlichen Verkehr in Ungarn komplett umzubauen. Mehr als ein Prozent des BIP sollen in Zukunft für die defizitären Betriebe nicht mehr aufgewandt werden dürfen. Gleichzeitig sollen in einer großangelegten Erhebung die privaten und kommerziellen Transportkapazitäten auf den Prüfstand gestellt werden. Die Lokalbehörden sollen ihren Bedarf vor Ort anmelden, danach wird entschieden, ob bestimmte Aufgaben an private Anbieter ausgelagert werden können, um den Staatshaushalt zu entlasten.
Ungarn kürzt Subventionen für Bus und Bahn
Die Zuschüsse für die Ungarische Bahn MÁV sowie den Regionalbusbetrieb Volán sollen 2010 um 260 Millionen Euro auf 995 Millionen Euro gekürzt werden.