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Wo der Führerschein-Verlust besonders teuer wird

© Foto: blende11.photo/stock.adobe.com

Wenn der Führerschein verloren geht oder gestohlen wird, fallen die Gebühren für den Ersatzführerschein deutschlandweit sehr unterschiedlich aus, wie eine aktuelle Analyse zeigt.


Datum:
22.01.2019
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Wird nur ein Ersatzführerschein benötigt, kommen Dresdner mit einer Gebühr von 31,30 Euro deutschlandweit am günstigsten weg, während es im nur rund 150 Kilometer entfernten Leipzig mit 60,10 Euro am teuersten wird. Dies ergab eine Analyse des Wohnmobil-Portals Campanda zu den Gebühren für einen Ersatzführerschein in den 20 größten deutschen Städten.

 Wer für die Zwischenzeit noch einen vorläufigen Führerschein benötigt, muss mit weiteren Kosten rechnen. Für dieses provisorische Dokument, das im Beamten-Jargon auch als Sondergenehmigung, Zwischenbescheinigung oder Befreiung von der Führerscheinpflicht bezeichnet wird, werden ebenfalls unterschiedliche Preise aufgerufen. Während der vorläufige Führerschein in Düsseldorf und Stuttgart sogar kostenfrei ausgestellt wird, müssen Berliner dafür 23,30 Euro zahlen. Einzig Hamburg wollte keine Auskunft zu den fälligen Gebühren geben.

In Düsseldorf ist das Führerschein-Dokument am teuersten

Ist beim Diebstahl die polizeiliche Anzeige als Beleg ausreichend, wird bei Verlust des Führerscheins zusätzlich eine eidesstattliche Versicherung über den Verlust notwendig. Die Gebühren dafür belaufen sich bundesweit einheitlich auf 30,70 Euro.

Das komplette Paket, bestehend aus dem neuen Führerschein, einer eidesstattlichen Erklärung über den Verlust, der Expressbearbeitung und Versandkosten, erhalten Frankfurter mit 79 Euro am günstigsten. Auf Platz zwei der günstigsten Städte folgt Hannover mit 83,54 Euro. Der Verlust des Führerscheins kommt Düsseldorfer am teuersten zu stehen: 109,30 Euro werden hier fällig.

Langes Warten auf einen Termin

Neben den Gebühren besteht die zweite Hürde beim Ersatzführerschein darin, erst einmal einen Termin zur Antragstellung zu erhalten. Noch am selben Tag hätte es beim Test von Campanda in Berlin und Bochum freie Termine gegeben. Auch in Dresden musste nur mit einem Tag Wartezeit gerechnet werden. Anders sieht es in Bonn aus: Erst anderhalb Monate später gab es den nächsten freien Termin. Münchener müssen mit 59 Kalendertagen sogar noch länger auf einen freien Termin warten. (mp)

Die Kosten für alle 20 Städte

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