Mercedes-Benz Omnibusse wird den Bus in einem Flottentest im Praxiseinsatz auf der Linie intensiv erproben. Ins Auge gefasst ist ein europaweiter Großversuch in mehreren Städten, analog zu dem zwischen 2003 und 2006 erfolgreichen Cute-Flottenversuch der Europäischen Union. Innerhalb von Cute, dessen Fortsetzungsprojekt HyFleet:Cute sowie weiteren angeschlossenen Projekten haben sich 36 Mercedes-Benz Citaro mit Brennstoffzellen-Antrieb in den Jahren 2003 bis heute in zwölf Verkehrsbetrieben auf drei Kontinenten bestens bewährt. Der neue Mercedes-Benz Citaro FuelCell-Hybrid baut auf die Erfahrungen mit den 36 Brennstoffzellen-Omnibussen auf. Die Antriebstechnik wurde komplett neu entwickelt und nutzt bereits wesentliche Elemente des Citaro G BlueTec Hybrid. Zu den identischen Komponenten der beiden Fahrzeuge gehören zum Beispiel die Achsen mit den elektrischen Radnabenmotoren, die Lithium-Ionen-Batterien als Stromspeicher und sämtliche elektrisch angetriebenen Nebenaggregate. Der Citaro FuelCell-Hybrid basiert auf dem bewährten Baukasten des Stadtbus Mercedes-Benz Citaro. Wasserstoff ist der Treibstoff für seine Brennstoffzellen. Dank des Hybridantriebs mit seiner ausgefeilten Antriebssteuerung werde der Wasserstoff-Verbrauch des Citaro FuelCell-Hybrid im Vergleich zu den bisherigen Brennstoffzellen-Omnibussen stark sinken, kündigt Mercedes an.
Citaro FuelCell kommt 2009
Im Frühsommer dieses Jahres präsentiert Mercedes-Benz Omnibusse mit dem Citaro FuelCell-Hybrid seinen ersten Brennstoffzellen-Hybridbus.