„Allein im letzten Jahr haben wir im Nutzfahrzeugbereich weit über eine Milliarde Euro in die Forschung und Entwicklung investiert. Aber wir können diese Herausforderung nicht allein bewältigen“, so der Chef der Nutzfahrzeugsparte, Andreas Renschler bei einer Präsentation alternativer Antriebskonzepte am 12. November in Stuttgart. Renschler forderte stärkere steuerliche Förderung sowie einheitliche Richtlinien für Treibstoff und Abgaswerte. In einigen Ländern wie Japan gebe es bereits heute eine steuerliche Förderung besonders umweltfreundlicher Nutzfahrzeuge. „Und ein solches Engagement wäre sicher auch hier in Europa wünschenswert“, sagte Renschler. Dringend nötig seien außerdem einheitliche Regelungen bei Kraftstoff- und Abgasrichtlinien. „Wir brauchen einen weltweiten Biodieselstandard, dann können wir auch die Produktion entsprechend ausrichten.“ Auch die derzeit unterschiedlichen Emissionsvorschriften machten „sehr viel Kopfzerbrechen“, da die Motoren den jeweiligen Vorgaben angepasst werden müssten.
Daimler fordert staatliche Hilfe für alternative Antriebe
Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, hofft die Daimler-Nutzfahrzeugsparte bei der Entwicklung umweltfreundlicher Antriebe in den kommenden Jahren auf staatliche Hilfe.