Die Anschaffung der Fahrzeuge wird vom Bundesverkehrsministeriums und den Freistaat Sachsen bezuschusst. Ziel ist es, die Effizienz der Fahrzeuge um 20 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Dieselbusmodell zu verbessern und ehrgeizige Abgaswerte zu erfüllen. Die modernen 18-Meter-Busse verfügen über einen seriellen Hybridantrieb. Die frei werdende Bremsenergie wird in Doppelschichtkondensatoren (Supercaps) gespeichert und für den nächsten Anfahrvorgang genutzt, was erheblich Treibstoff sparen soll. Zusätzliche Einsparpotenziale sollen ein intelligentes ortsabhängiges Energiemanagement und die Start-Stop-Automatik ermöglichen, das den Der Dieselmotor lokal abschaltet. Ziel ist es, die Innenstädte zukünftig vollständig emissionsfrei zu durchfahren. (akp)
Hybrid-Versuch in Sachsen
Im Rahmen des Projekts „Modellregion Elektromobilität Sachsen“ bestellen die Leipziger und die Dresdener Verkehrsbetriebe 15 Hybridbusse der Unternehmen Vossloh Kiepe und Hess.