56 Citaro der 2. Generation wurden am 30. April in Budapest an die Budapester Stadtwerke übergeben. Insgesamt sollen 159 Citaro-Busse geliefert werden. Zur Hälfte besteht der Auftrag aus Gelenkbussen, der andere Teil sind 79 Solofahrzeuge. Die Busse werden noch im derzeit aktuellen Abgasstandard EEV unterwegs sein. Im Juli dieses Jahres sollen die letzten Fahrzeuge aus diesem Auftrag ausgeliefert sein. Um diese relativ hohe Anzahl an Bussen in enem kurzen Zeitraum fertigen zu können (der Auftrag stammt vom November 2012), wurde sowohl im Stammwerk Mannheim als auch im Buswerk Neu-Ulm produziert. Mindestens genauso stolz ist der Busbauer über den nach eigenen Worten "größten Einzelauftrag für Stadtbus der neuen Generation". Die Wiener Linien entschieden sich für 217 Citaro der neuesten Generation, in diesem Fall aber ausgestattet mit den neuen Euro 6-Motoren. Der Auftrag umfasst fast 140 Gelenk-und 70 Solofahrzeuge. Der Bestellung vorausgegangen war eine zweijährige Testphase, in der die Wiener Linien in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz 28 Modelle mit verschiedenen Antrieben in einem repräsentativen Testzyklus entlang echter Buslinien unter die Lupe nahmen. Neben einem neuen Fahrgast-Informationssystem verfügen die künftigen Wiener-Linien-Busse auch über ein neues Türsystem. Durch Außenschwenk-Schiebetüren vergrößert sich der Ein- und Ausstiegsbereich, die Glastrennwände im Türbereich können entfallen. Die Fahrzeuge werden zudem mehr Platz für Kinderwagen bieten.
Mercedes-Benz ergattert Großaufträge für den Citaro
Gleich zwei Großaufträge konnte der Busbauer Mercedes-Benz innerhalb weniger Monate für sich verbuchen. Während für einen ungarischen Auftrag die ersten Busse Ende April ausgeliefert wurden, gab es nun auch den Zuschlag für eine der größten Einzelbestellungen.