Exorbitante Einfahrt- und Parkgebühren, bürokratische und unübersichtliche Regelungen in vielen italienischen Städten belasten den Reisebustourismus nachhaltig. Dies hat bereits zu erheblichen Rückgängen der Busreisegäste aus Österreich, der Schweiz und Deutschland nach Italien geführt. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer bdo, Car-Tourisme Suisse und der Fachverband Autobus Österreich haben deshalb in einem gemeinsamen Schreiben die italienische Tourismusministerin Brambilla, die touristischen Vertretungen Italiens Enit sowie die regionalen politischen Entscheidungsträger in Italien aufgefordert, die außerordentlichen Belastungen für den Bustourismus in Italien schnellstmöglich abzubauen und eine nachhaltige Förderung dieses bedeutenden touristischen Wirtschaftszweiges einzuleiten. Dem Schreiben beigefügt ist ein Argumentationspapier, in dem neben konkreten Vorschlägen zur Entlastung des Bustourismus auch die volkswirtschaftliche und tourismuspolitische Bedeutung des Bustourismus sowie seine Systemvorteile und Entwicklungschancen dargelegt werden. Die italienische Tourismusministerin Brambilla hatte im Juni 2009 in einem Gespräch mit bdo-Vizepräsidentin Dr. Volz in Rom die Bildung einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe angekündigt, in die Vertreter der touristischen Regionen Italiens und der nationalen Spitzenverbände eingebunden werden sollen.
Busverbände mit Appell an Italien
Nachhaltige Förderung des Bustourismus nach Italien notwendig - bdo und Spitzenverbände Österreichs und der Schweiz fordern dringende Entlastungen.