Die Heidi Horten Collection kündigt für den Herbst 2026 die bislang umfassendste Präsentation des Werks der deutsch-österreichischen Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow an. Es ist die erste große Ausstellung unter der neuen Direktorin Verena Kaspar-Eisert. Die Sonderausstellung ist vom 19. September bis zum 28. Februar 2027 zu sehen und vereint Skulpturen, Bilder, Filme sowie speziell für das Museum geschaffene Installationen.
Gezeigt wird die ganze Bandbreite und Tiefe ihres interdisziplinären Werkes: Malerei, Skulptur, Performance, Fotografie und Zeichnung treten dabei mit ihrem philosophischen Denken sowie ihrem gesellschaftlichen und ökologischen Engagement in einen Dialog und eröffnen den bislang umfassendsten Einblick in ihr Schaffen. Zu den Höhepunkten zählen großformatige Holzskulpturen, darunter Werke aus jahrhundertealten Baumstämmen. Die Ausstellung setzt auf ein sinnliches Kunsterlebnis und lädt Besucher dazu ein, die Werke nicht nur zu betrachten, sondern als räumliche Inszenierung zu erleben.
Neue Perspektiven durch eingebundene Künstler
Einen besonderen Akzent setzt der Dialog mit ausgewählten Arbeiten aus der Sammlung der Heidi Horten Collection. So werden unter anderem Werke von Egon Schiele und expressionistischen Künstlern in die Schau eingebunden. Dadurch entstehen neue Perspektiven auf die Bildwelten von Elisabeth von Samsonow, die zwischen Naturbeobachtung, Fantasie und kulturellen Erzählungen angesiedelt sind.
Ein offener Kreativbereich soll Besucher aller Altersgruppen zum Mitmachen anregen. Begleitet wird die Ausstellung von Veranstaltungen wie dem „Brezelfest“ am 26. September 2026 sowie einem „Laternenfest“ für Kinder am 14. November 2026 mit Performances, Diskussionsformaten und Kinderprogramm.
Die Sonderausstellung ist Teil des Programms der Wiener Heidi Horten Collection, die seit 2022 moderne und zeitgenössische Kunst im Zentrum der österreichischen Hauptstadt präsentiert.