Beim Tourismuskongress des bdo am 14. Februar 2008 in Berlin sprach sich der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken MdB, nachdrücklich für die Chancen im Bustourismus und günstige politische Rahmenbedingungen aus: "Der Bus ist Sympathieträger als sicheres und umweltfreundliches Verkehrsmittel und als Reisemittel für den Urlaub beliebt. Der Marktanteil der Busreisen liegt bei 10 Prozent und kann in den kommenden Jahren weiter steigen. Der demografische Wandel und der Trend zu Kurz- und Städtereisen bieten gute Entwicklungsperspektiven für den Bustourismus." Trotz grundsätzlich positiver Entwicklungsprognosen für die Bustouristikbranche schlagen die Busverbände bei den Lenk- und Ruhezeiten und bei der Umsetzung der EU-Feinstaubrichtlinie Alarm. Hinsken sicherte den Vertretern der Branche bei der Suche nach umweltverantwortlichen und wirtschaftlich vertretbaren Lösungswegen seine volle Unterstützung zu: "Ich appelliere an die Kommunen, vor Ort die Möglichkeiten der Kennzeichnungsverordnung zur Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für ältere Busse voll auszuschöpfen und auch die wirtschaftlichen Interessen der Busunternehmer zu berücksichtigen. Auch die Ausdehnung von Übergangsregelungen oder eine Stichtagsregelung für ältere und noch nicht nachgerüstete Busse sollten durch die zuständigen Bundesländer unter diesen Gesichtspunkten geprüft werden."
Hinsken sichert Unterstützung zu
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung sichert Busbranche Unterstützung bei der Umsetzung der EU-Feinstaubrichtlinie zu.