Kein großangelegter Datendiebstahl bei Best Western

26.08.2008 11:47 Uhr
Kein großangelegter Datendiebstahl bei Best Western

Tageszeitungsbericht entbehrt jeglicher Grundlage, erklärt die Hotel-Gruppe.

In einem am 24. August 2008 in der schottischen Tageszeitung „Glasgow Sunday Herald“ erschienenen Artikel wird behauptet, es sei zu einer Verletzung der Sicherheit von Daten von Best Western Gästen und zu einem großangelegten zum Datendiebstahl gekommen. Dieser Bericht entbehrt jeglicher Grundlage. Die Medienbehauptungen, dass Daten von acht Millionen Gästen aus etwa 1.300 Best Western Hotels aus den vergangenen 12 Monaten aus dem Best Western Reservierungssystem von einem indischen Hacker gestohlen worden seien, sind unrichtig. Entgegen der Medienberichte kam es nicht zu einem Hackerangriff auf das Best Western Reservierungssystem. Best Western bestätigt vielmehr, dass es zu einem Vorfall in einem einzelnen Hotel in Deutschland gekommen ist, in dem einem Hacker über einen PC-Virus Zugang zu zehn Gästedaten geglückt ist. Die kleine Anzahl an betroffenen Gästen ist umgehend informiert worden und die Polizei sowie FBI wurden eingeschaltet. Best Western International hat sofort nach Veröffentlichung der entsprechenden Medienberichte alle Sicherheitssysteme überprüft. Die Überprüfung der in der „Glasgow Sunday Herald“ geschilderten Vorkommnisse hat keinerlei Hinweis darauf gegeben, dass die Behauptungen zutreffen. Es ist nicht zu einem Einbruch in das Best Western Reservierungssystem gekommen und es hat keinen großangelegten Datendiebstahl von Gästedaten gegeben. Ein Hackerangriff fand am 21. August in einem einzelnen deutschen Hotel durch ein trojanischen Computervirus statt. Das Hotel hat nach dem Erkennen des PC-Virus durch eine Anti-Virus-Software umgehend alle Systeme abgeschaltet und die Polizei eingeschaltet. Bei dem Datenangriff gab es nicht wie in den Medienberichten gemeldet, Einblick in acht Millionen Datensätze von Gästen, sondern vielmehr Einblick in die Reservierungsdaten von zehn Gästen des Hotels, die umgehend informiert wurden. Alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen wurden sofort ergriffen.

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