Auf der 450 Kilometer langen Strecke geht es um das buchstäbliche „Erradeln“ einer Region mit ihren Geschichten, Persönlichkeiten und unterschiedlichen Landschaftsformen. Entstanden ist das Produkt als Gemeinschaftswerk von 14 Allgäuer Orten und Werbegemeinschaften, den vier Allgäuer Landkreisen sowie weiteren touristischen Partnern. „Das Allgäu ist auf dem Weg, eine der Top-Raddestinationen in Deutschland zu werden. Das Ostallgäu hat mit hoher Radkompetenz bei dieser Entwicklung sicher eine Vorreiterrolle eingenommen. Ich freue mich, dass mit dem neuen Leitprodukt Radrunde Allgäu dem Radangebot im gesamten Allgäu die Krone aufgesetzt wird“, betonte Landrat Johann Fleschhut, Ostallgäu, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH und selbst passionierter Radler.
Die Radrunde Allgäu führt durch sechs Landkreise in Bayern, dem angrenzenden Baden-Württemberg und Tirol und ist leicht erkennbar am einheitlichen Markierungszeichen: einem Rad mit farbig hinterlegten Speichen auf blauem Grund. Acht Erlebniswelten mit klingenden Namen wie „Glückswege“ oder „Schlosspark“ bringen dem Radler das Allgäu mit all seinen Facetten näher. Zwei Transversale – der Iller- und der Allgäu-Radweg – sorgen für insgesamt neun mögliche Befahrungsvarianten. Zusätzlich gewährleisten die mehr als 50 Bahnhöfe entlang der Route höchste Flexibilität. Hinzu kommt ein flächendeckendes Netz an E-Bike-Verleih- und Ladestationen und natürlich ausreichend Gastgeber, die sich auf Radler spezialisiert haben. (akp)