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Reiseanalyse: Große Reiselust, aber Unsicherheiten bleiben

Die Reiselust der Deutschen ist nach den Pandemiejahren auf einem Höchststand (Symbolfoto)
© Foto:  sebra/stock.adobe.com

Die Zahlen der aktuellen Reiseanalyse sind positiv und deuten auf die lang erwartete Erholung des Tourismus hin – allerdings ist der Krieg in der Ukraine darin noch nicht berücksichtigt.


Datum:
08.03.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Die ersten Ergebnisse der Reiseanalyse 2022, die diese Woche von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) präsentiert worden sind, „machen Mut“, erklärte der Internationale Bustouristikverband RDA. Laut der Reiseanalyse erwarten zwei Drittel der Bevölkerung, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in den kommenden zwölf Monaten stabilisiert oder verbessert. Die persönliche wirtschaftliche Situation wird von den meisten Menschen nach wie vor als stabil eingeschätzt. Auch die Urlaubslust erlebt einen Aufschwung und ist mit 61 Prozent auf einem neuen Höchststand. Die Faktoren Zeit und Geld zum Reisen würden außerdem so günstig wie noch nie zuvor eingeschätzt. Dies drücke insgesamt eine sehr positive Urlaubsstimmung aus.

Fast zwei Drittel der Bevölkerung hat schon jetzt konkrete Reisepläne für das Jahr 2022. Bei 28 Prozent steht das Ziel schon fest, bei 33 Prozent ist das Ziel noch offen. Sofern die Rahmenbedingungen es zulassen, ist also davon auszugehen, dass 2022 viel gereist wird. Knapp die Hälfte der Bevölkerung möchte, dass ihr Urlaub möglichst ökologisch verträglich, ressourcenschonend und umweltfreundlich ist. „Dies ist natürlich ein perfekter Anknüpfungspunkt für den Reisebus, den Klimaschützer Nummer eins auf der Straße“, erklärte RDA-Präsident Benedikt Esser. „Auch wenn der Marktanteil des Reisebusses bei Urlaubsreisen noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau ist und die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Urlaubsnachfrage noch nicht absehbar sind, wollen wir positiv in die Zukunft blicken und hoffen auf ein gutes Reisejahr 2022.“

Unsicherheiten bleiben

Eine vollständige Rückkehr zu den Ferienverhaltensmustern der Vor-Corona-Zeit erwartet die FUR übrigens erst „2023 oder später“. Nach wie vor gebe es Anfang 2022 weiter eine gewisse Unsicherheit, so ein Fazit der Reiseanalyse. Mit 27 Prozent liegt der Anteil der Unsicheren zwar deutlich unter dem Wert von 2021, aber immer noch weit über dem Niveau von Januar 2020. Hier ist natürlich zu berücksichtigen, dass alle Werte vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine erhoben wurden.

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