Im Reisebus steckt Zukunftsmusik. Damit daraus ein Hit wird, muss die Bustouristik ihre Instrumente beherrschen. In welcher Tonart der demographische Wandel erfolgreich begleitet werden kann, diskutierte die Branche am 20. Januar auf dem Tag des Bustourismus in Stuttgart. Rund 150 Zuhörer folgten der Einladung des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer WBO und der Gütegemeinschaft Buskomfort gbk. Die Bustouristik müsse sich auf die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse einstimmen, stellte gbk-Geschäftsführer Martin Becker fest. Komfort und Sicherheit seien dabei besonders wichtig, so Elke Vetter, Projektleiterin Tourismus der IHK Nordschwarzwald. Neben dem Angebot barrierefreier Hotels müssten Busunternehmer auch die Schriftgröße in den Reisekatalogen der Sehkraft der Senioren anpassen. Da als Folge des demographischen Wandels auch die Schulabgänger knapp werden, plädierte Robert Peters für Investitionen in die betriebliche Ausbildung von Fahrern und Reiseleitern. Der Busreiseveranstalter aus Lingen hat in den vergangenen zwölf Jahren fünf Busfahrer ausgebildet, zwei seiner Reise-Youngster hat OMNIBUSREVUE im Rahmen des Bus Champ-Ausbildungswettbewerbs in Ausgabe 11/2007 vorgestellt.
Tag des Bustourismus
Demographischer Wandel im Mittelpunkt - Busunternehmer müssen auf Bedürfnisse der Senioren eingehen.