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Käse baut Brücken: Käse baut Brücken

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Wie kommen die Löcher in den Käse? Ob diese Schweizer Fans der Fußball-Europameisterschaft es wissen? Schweiz-Besucher erfahren des Rätsels Lösung mit Sicherheit bei der Besichtigung einer der zahlreichen Käsereien, die in allen Schweizer Kantonen fachkundige Führungen und hauseigene Produkte anbieten.


Datum:
13.05.2009
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Dass Käse nicht nur alleine dem Genuss dient, sondern auch eine soziale und sogar völkerverständigende Komponente aufweist, das zeigt die Geschichte des Emmentalers. Die Grundlagen für die Emmentaler Schaukäserei wurden 1978 gelegt. Eine Arbeitsgruppe erhielt den Auftrag, Ideen für die Realisierung eines Käsereibetriebes zusammenzutragen. Das Ziel war, Besuchern aus dem In- und Ausland die Herstellung von Emmentaler AOC auf attraktive und informative Art und Weise zu zeigen. Am 21. Juni 1985 fand im Restaurant Löwen in Affoltern die Gründerversammlung der Emmentaler Schaukäserei AG statt. Heute erfüllt die Schaukäserei mehrere Aufgaben. Sie gibt Einblick in die Herstellung von Emmentaler AOC, sowohl in der modernen als auch in der traditionellen Art. Sie fördert den Absatz von Emmentaler AOC, und schlägt damit Brücken zwischen Stadt und Land und trägt mit den vielen Besuchern den Namen des Emmentals aus der Schweiz in alle Welt.
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Die Region profitiert

Die Region profitiert von den wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen. Arbeitsplätze sind geschaffen worden und die wirtschaftliche Milchverwertung ist gesichert. Regelmäßige Ausstellungen von Künstlern aus der engeren und weiteren Umgebung fördern den kulturellen Austausch. Auf dem Gelände der Emmentaler Schaukäserei stehen vier Käsereigebäude aus verschiedenen Zeitepochen. Der Küherstock (1741), die Chäshütte (1900), die alte Dorfkäserei (1954) und die Schaukäserei (1989). In der Schaukäserei erfolgt die Milchverarbeitung in modernen Produktionsanlagen. Im Küherstock wird „Stöcklikäse“ handwerklich nach alten Methoden hergestellt. In der Chäshütte und in der Dorfkäserei sieht man noch die alten Käserei-Einrichtungen. Milch wird dort keine mehr verarbeitet. Dafür bieten ein Handwerksladen und der Mätteli-Beck traditionelle und moderne Produkte an. Die abwechslungsreiche Landschaft des Emmentals mit ihren „Högern, Chrächen und Eggen“ übt eine besondere Faszination aus. Ein Besuch der Emmentaler Schaukäserei mit den Erlebniswelten und der reichhaltigen Gastronomie bietet sich als Gruppenziel geradezu an.
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Das Maison du Gruyère

Das Maison du Gruyère befindet sich in der Mitte des Greyerzerlandes am Fuß des Schlosses Gruyères und in unmittelbarer Nähe der Alpweiden. Es lädt Besucher zum Treffen mit dem König der Käse ein, dem Gruyère AOC. La Maison du Gruyère ermöglicht Gruppen einen Ausflug in die Natur, um in die Geheimnisse der völlig natürlichen Produktion von Gruyère einzuführen. Der Gruyère AOC ist ein Käse mit einer langen Tradition, dessen althergebrachtes Verfahren für die Herstellung sowohl in den Alpbetrieben, wie auch in den Dorfkäsereien von Generation zu Generation übermittelt wurde.
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Für alle Sinne

Im „La Maison du Gruyère“ erwartet die Reisegruppen ein auf modernen Grundsätzen aufgebautes Konzept mit einer Ausstellung, die ins Herz der Sinne entführt. Das Geheimnis der Produktion von Gruyère AOC verrät übrigens die Kuh „Cerise“. Es beginnt so: Hören. Auf der Treppe, die zur Ausstellung führt, tönen dem Besucher vertraute Laute aus dem Gruyère entgegen: Bimmelnde Kuhglocken, muhende Rindviecher und ein tosender Wildbach, dazu eine originelle Demonstration des bewegten Innenlebens eines Milchtropfens. Riechen. Düfte von Alpenblumen und Heu wecken bekannte Bilder, die tief in unserem Unterbewusstsein verborgen liegen. Tasten. Auch dem Tastsinn ist ein eigenes Erfahrungsfeld zugedacht. Gras, Kuhfell, Kalkmilch, Probenstecher, Käsebürste und Milchbehälter warten auf erlebnisfreudige Hände. Sehen. Das Auge kommt ständig und überall auf seine Rechnung: Bei der Herstellung des Gruyère AOC Käses, bei informativen Videos, Bildern und bei interaktiver Spielen. Schmecken. Zur Freude des Gaumens sind Kostprobe von Gruyère AOC Käse in den drei Reifestufen mild, mittel und scharf zu haben. Anschaulicher kann eine Begegnung mit dem Käse wohl nicht sein. Für die Dauer des Besuches sind etwa 30-40 Minuten zu planen.
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Sönd willkomm

„Sönd willkomm“ in der Appenzeller Schaukäserei. In malerischer Umgebung, mitten im urtümlichen, voralpinen Hügelland, erhalten Gruppen in der Appenzeller Schaukäserei Einblick in traditionelles Brauchtum und zeitgemäße Käseherstellung. Aber pssst ... Die Besucher sind tatsächlich einem bestens gehüteten Geheimnis auf der Spur! Auf der Besuchergalerie der Appenzeller Schaukäserei können sie täglich von 8.30 bis 17.00 Uhr die Entstehung des Appenzeller Käses live miterleben. Die Gruppen schauen direkt ins 6.000-Liter-Käsekessi, wo die Milch aufbereitet und die Käseharfe durch die eingedickte Masse gezogen wird. Beeindruckend ist der Blick aus sechs Metern Höhe auf 13.500 heranreifende Käselaibe. Wer Lust hat, darf an der sagenumwogenen Kräutersulz riechen. Ein Knopfdruck genügt. Der DVD-Film im Käsekino liefert zusätzliche Informationen in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch und spanisch. Der Rundgang ist kostenlos und rollstuhlgängig. Auf Anmeldung übernehmen geschulte Hostessen die Führung und erklären alle wissenswerten Finessen, Zeitbedarf etwa eine Stunde.
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Gaumenfreuden

Der Besuch in der Appenzeller Schaukäserei geht durch den Magen. Im modernen Marktplatz- Restaurant, der gemütlichen Säntisstube oder auf der sonnigen Terrasse können Reisegruppen würzige Appenzeller Spezialitäten und köstliche Käsegerichte geniessen. Für besondere Anlässe empfehlen sich spezielle Käsebuffets.
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