Bereits am Abend des 21. April verlautete aus Kreisen des Bahn-Aufsichtsrats, dass Bahnchef Rüdiger Grube vom Kontrollgremium grünes Licht für eine Übernahmeofferte erhalten hat. Die Pläne stoßen bei der Opposition im Bundestag auf heftige Kritik. Der Grünen-Verkehrsexperte Anton Hofreiter forderte die Bundesregierung auf, einen solchen "Größenwahn" zu stoppen. Bahnchef Grube solle ein Konzept für einen besseren Bahnverkehr in Deutschland vorlegen, statt "die falsche und riskante Strategie" eines globalen Mobilitätsdienstleisters weiter zu verfolgen. Der SPD-Abgeordnete Hermann Scheer warnte ebenfalls vor einer kostspieligen Expansion der Bahn auf Pump.
Arriva stimmt Übernahme durch Bahn zu
Der Global-Player Arriva hat der geplanten Übernahme durch die Deutsche Bahn laut der britischen Nachrichtenagentur PA zugestimmt. Der Preis liegt laut dpa bei 1,83 Milliarden Euro.