„Auch Busbetriebe brauchen Hilfe“, fordert der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer LBO. Nicht nur die Pkw-Industrie sei in der sich abzeichnenden Krise auf staatliche Hilfe angewiesen, sondern auch der Omnibusverkehr, so der Verband. Er fordert, die Omnibusse in das Klimaschutzpaket der Bundesregierung einzubeziehen und damit alle neuen Omnibusse von der Kfz-Steuer zu befreien, die Kürzungen der Ausgleichsleistungen im Schülerverkehr und der Abgeltung für die kostenlose Beförderung Schwerbehinderter zurückzunehmen sowie die Busförderung in Bayern wieder einzuführen. Die privaten Omnibusunternehmen seien durch die gewaltige Steigerung der Treibstoffkosten so stark belastet, dass sie nicht mehr in der Lage seien, Neufahrzeuge ausschließlich aus eigener Kraft zu finanzieren, so der LBO. Resultat sei, dass laut Kraftfahrtbundesamt heute 48 Prozent der Busse mit Motoren ausgerüstet seien, die höchstens die Abgasnorm Euro 3 erfüllten. Das seien rund 40.000 Fahrzeuge. Hier bestehe ein riesiger Investitionsanreiz, stellte der LBO fest. Foto: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD, v.r.), Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) stellten das Klimapaket der Bundesregierung vor
Busse in das Klimaschutzpaket einbeziehen
Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer fordert Hilfe für den Omnibusverkehr.