Damit wurde eine neue Rekordmarke in der nun fast 25-jährigen Abonnenten-Geschichte erreicht. Bevor 1987 das Abo eingeführt wurde, gab es für Stammkunden nur die Möglichkeit, einzelne Monatskarten zu kaufen. Mit dem dann eingeführten Abonnement wurden den Vielfahrern und insbesondere den Stammkunden auch Vorteile eingeräumt. Da ist zum Einen der geldwerte Vorteil: Mit dem Abschluss eines Abos kann man gegenüber dem Monatsticket bis zu 24 Prozent sparen. So kostet das Monatsticket Berlin AB seit dem 1. Januar diesen Jahres 74 Euro – im Abo zahlt man bei monatlicher Abbuchung lediglich 57,91 Euro. Die Bezahlung für das Abo erfolgt ganz bequem durch Abbuchung vom Konto und die Wertabschnitte werden ohne zusätzliche Kosten frei Haus geliefert. Zum Anderen besteht die Möglichkeit, von den vielen Angeboten bei über 30 Partnern aus Kultur, Sport, Tourismus und Gastronomie zu profitieren. Dazu gehören unter anderem Rabattaktionen. Informationen dazu und zu aktuellen Themen rund um die BVG bekommen die Stammkunden alle zwei Monate mit dem Abo-Brief "BVG unterwegs" in den Briefkasten oder per Mail nach Hause geschickt. Die am stärksten nachgefragten Tarifprodukte im Abonnement sind die VBB-Umweltkarte (160.000), gefolgt vom VBB-Abo 65plus (45.000) und dem Schüler/Geschwisterticket (39.000). Insgesamt haben sich bereits 26 Prozent aller Berlinerinnen und Berliner langfristig, das heißt mindestens ein Jahr, an den Berliner ÖPNV gebunden. (ah)
BVG knackt 300.000er-Marke
Am 18. März 2011 konnten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den 300.000sten Abo-Kunden begrüßen.