Durchaus ein Widerspruch zu den vorangegangen umweltpolitischen Zielen der Bundesregierung, meint die EVAG. Denn Nahverkehr isei Umweltschutz und um die Umwelt zu schützen, sollte in eine ressourcen- und flächenschonende Mobilität investiert werden. Somit geht auch die Essener Verkehrs AG leer aus. Obwohl der Bedarf riesig ist, denn die EVAG hat Ersatzinvestitionen in Höhe von 350 Millionen Euro vor der Brust – Geld das sie nicht hat. Deshalb muss es über Fremdkapital beschafft werden und das belastet das Wirtschaftsergebnis der EVAG und damit die Stadt Essen. Und: Das Geld für diese anstehenden Ersatzinvestitionen fehlt an wichtiger Stelle und kann zum Beispiel nicht in die Angebots- oder Dienstleistungsqualität investiert werden. „Die Sicherung des notwendigen ÖPNV- Angebotes und der ÖPNV– Qualität ist und bleibt im Rahmen der Daseinsvorsorge dringend erforderlich. Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen müssen wirtschaftlich handlungsfähig bleiben und brauchen – auch finanzielle – Planungssicherheit.“, so Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Bauen und Umwelt der Stadt Essen und Mitglied des Aufsichtsrates der EVAG.
EVAG: Nahverkehr geht beim Konjunkturpaket leer aus
Das neue Konjunkturpaket II wurde verabschiedet und eines steht fest: Der Nahverkehr ist ausgeklammert.