Denn der Bus sei nicht nur Rekordhalter in Sachen Wirtschaftlichkeit und Klimaverträglichkeit, sondern auch bei der flexiblen Verkehrserschließung. Praktisch von Haustür zu Haustür böten die 1.100 überwiegend mittelständischen Busbetriebe in Bayern bereits heute Menschen jeden Alters und sozialer Schichten eine flexible, preiswerte, gesellige und umweltfreundliche Möglichkeit, um in den Urlaub zu kommen. „Warum sollten die Verbraucher in Deutschland dies nicht auch ohne Hotelbuchung im Fernbuslinienverkehr nutzen dürfen?“, fragt der LBO. „Bei der längst fälligen Marktöffnung des Busfernlinienverkehrs kann es nur Gewinner geben“ betont Brodschelm. Das Verkehrsangebot werde für den Verbraucher nicht nur vielfältiger, sondern auch „grüner“ und günstiger. Darüber hinaus bedeute ein Mehr an Mobilität gerade für ein Flächenland wie Bayern eine Stärkung des Wirtschafts- und Tourismusstandortes. Denn dort wo es keine Flughäfen gäbe und Gleise endeten, fahre der Bus weiter. Bereits heute sei der Bus mit über 700 Millionen Fahrgästen pro Jahr das Verkehrsmittel Nummer eins im öffentlichen Nahverkehr in Bayern. „Es wird daher höchste Zeit, dass auch im Fernverkehr die Verbraucher in einem fairen Wettbewerb der Verkehrsträger das für sie jeweils optimalste Verkehrsmittel auswählen und nutzen dürfen, insbesondere wenn dadurch auch noch die Umwelt entlastet wird“, so der LBO-Präsident. (ah)
Fernbuslinienverkehr: LBO sieht Stärkung für Bayern
„Wenn Fernbusse Anfang 2012 kommen, profitiert insbesondere Bayern als wichtiger Tourismusstandort von der Marktliberalisierung“, lobt LBO-Präsident Heino Brodschelm die vom Bundeskabinett beschlossene Novelle des Personenbeförderungsgesetzes.