gbk: Der Bus als Motor der Konjunktur

24.04.2009 11:10 Uhr
gbk
© Foto: OMNIBUSREVUE

Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Buskomfort am 23. April in Schwerin. Mit Xaver Hörmann wurde der erste Ehrenvorstand der gbk ernannt.

Die Konjunktur kühlt ab - aber das Klima bei der Gütegemeinschaft Buskomfort stimmt. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. April in Schwerin antwortet die gbk mit einer positiven Bilanz ihrer Arbeit und innovativer Programmatik auf die Krise. Mit einer schlagkräftigen Verbandsstruktur will Rainer Klink gemeinsam mit dem Internationalen Bustouristik Verband RDA neuen Schwung in die Branche bringen und ihren gesellschaftlichen Einfluss stärken. „Im Superwahljahr 2009 werden wir unser politisches Gewicht in die Waagschale werfen“, betont der gbk-Vorsitzende. Neben der Gründung der gbk-Tochter busKOM, die seit dem Sommer 2008 ein breites Spektrum an Waren und Dienstleistungen für die Branche anbietet, setzt die gbk bei ihren strukturellen Reformen vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem RDA. Dass sich beide Verbände vom 23. bis 25. April in Schwerin erstmals in ihrer Geschichte zu gemeinsamen Mitgliederversammlungen treffen, dokumentiert nach Einschätzung von Rainer Klink das vertrauensvolle Verhältnis zwischen den Vorständen. Weshalb sie noch enger zusammen rücken wollen. Die gbk hat seit der Versammlung in Schwerin ihren ersten Ehrenvorstand: Xaver Hörmann bekam am 23. April die Ernennungsurkunde überreicht. Der gbk-Vorsitzende Rainer Klink würdigte seinen langjährigen Stellvertreter als „das Gewissen des Verbandes“ und gratulierte seinem neuen Vize Hermann Meyering zur einstimmigen Wahl. „Wir werden in den nächsten zwei Jahren unseren Vorstand verjüngen und damit auf Dauer die personellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir auch in einem größeren Gebilde gut aufgestellt sind“, erklärt Klink. „In beiden Verbänden müssen die institutionellen Voraussetzungen für einen gemeinsamen Weg geschaffen werden.“ Das Vorstandsamt von Meyering wird nicht mehr nachbesetzt. Als „Sprachrohr der Branche“ fordern RDA und gbk gemeinsam für alle Busse, die mindestens die Euro-3-Norm erfüllen, bis 2015 die freie Zufahrt in die Umweltzonen. Und mit einem Bundesumweltminister im Rücken, der den Verbrauchern auf grünen Aufklebern das Busfahren empfiehlt, plädieren die Verbände auch selbstbewusst für die Befreiung von der Ökosteuer.

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