Kaum weniger Feinstaub durch Umweltzonen

28.01.2008 15:04 Uhr
Umweltzone
© Foto: ddp

Eine Studie belegt, dass die Feinstaubbelastung durch die Umweltzonen kaum geringer wird.

Die Umweltzonen in deutschen Städten bewirken nach Ansicht des Cottbuser Luftreinhaltungs-Spezialisten Detlev Möller keine spürbare Verringerung der Feinstaubbelastung. „Ich habe in einem Gutachten nachgewiesen, dass das Reduktionspotenzial solcher Zonen lediglich zwischen einem und drei Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegt“, sagte der Professor von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Die Studie wurde im Auftrag des Automobilclubs ADAC angefertigt. Er will damit Klagen von Betroffenen unterstützen. Brandenburgs Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) hat das Gutachten scharf kritisiert. Die Ergebnisse seien für ihn nicht nachvollziehbar und stellten die Wirksamkeit der Berliner Umweltzone in Frage, sagte Woidke im Landtag. In der Expertise würden alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Feinstaub verneint.

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