Wie oepnvwettbewerb.de berichtet, ist das Verfahren in mehrere Stufen gegliedert und beginnt mit einem Auskunftszeitpunkt maximal 24 Monate vor Ablauf der bestehenden Genehmigung. Frühestens 21 Monate vorher dürfen Anträge gestellt werden, wobei die LNVG einen Antragsstichtag festlegt. Anschließend werden alle fristgerecht eingegangenen Anträge den Konkurrenten übersandt, die dann circa zwei Monate Zeit für Modfikationen haben. Jeder Antragsteller kann nachbessern. Die Details der Modifikationen ist den Konkurrenten allerdings nicht zugänglich. Nach dem Bewertungsstichtag werden die Anträge den kommunalen Aufgabenträgern zwecks Stellungnahme zugesandt und eine Auswahl durch die LNVG getroffen. Widerspruchsverfahren sind nur noch für Verfahrensbeteiligte und ohne Nachbesserung der Anträge zulässig.
LNVG Niedersachsen geht neuen Weg
Die LNVG Niedersachsen hat am 1. Februar in ihrer Funktion als Genehmigungsbehörde eine neue Verfahrensstruktur für den Genehmigungswettbewerb eingeführt.