Im Mittelpunkt des Gespräches standen die künftige Finanzierung des ÖPNV und die geplante Novellierung PBefG. Der bdo dankte Ramsauer für die Verankerung des Vorranges unternehmerischer Eigeninitiative und Eigenverantwortung im ÖPNV in der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und FDP. Gleichzeitig bat Präsident Steinbrück um weitere Unterstützung mittelständischer Interessen bei der anstehenden Novellierung des PBefG. Dabei verwies Steinbrück auch auf die Notwendigkeit einer maßvollen Finanzierung des ÖPNV als Garant für einen qualitativ hochwertigen Verkehr. Der Minister begrüßte die zwischen bdo und VDV getroffene Grundsatzvereinbarung zur Ausgestaltung künftiger Rahmenbedingungen im ÖPNV und signalisierte dabei, dass er nun auch konstruktive Formulierungsvorschläge beider Verbände im laufenden Gesetzgebungsverfahren erwarte. An dem Minister-Gespräch nahmen neben Präsident Steinbrück auch bdo-Vizepräsident Heino Brodschelm sowie die LBO-Vizepräsidentin Hildegard Schnarrenberger-Gairing und bdo-Hauptgeschäftsführer Gunther Mörl teil.
Steinbrück trifft Ramsauer
In Berlin empfing der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer Wolfgang Steinbrück, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer bdo. Ramsauer lobte dabei die konstruktive Haltung des Verbandes bei der anstehenden Novellierung des PBefG.