Der Bund müsse im Zuge der laufenden Beratungen für den Haushalt 2011 langfristig Planungssicherheit für die Verkehrsunternehmen schaffen. Daher fordert der Verband einen Erhalt der Regionalisierungsmittel des Bundes über das Jahr 2014 hinaus sowie eine Dynamisierung der Mittel um jährlich 2,5 Prozent. Aktuelle Presseberichte zur Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv über die Verwendung der Regionalisierungsmittel nimmt der VDV mit Verwunderung zur Kenntnis: So werden nach dieser Studie angebliche Ineffizienzen in der Mittelverwendung für einzelne Bundesländer angeführt. Die Studie berücksichtige allerdings nicht, dass die Regionalisierungsmittel bezüglich der Höhe des Investitionsanteils zwischen den einzelnen Ländern sehr stark variieren. Auch falle der Finanzierungsanteil von Buslinien, die ein SPNV-Angebot ersetzen, zwischen den Bundesländern sehr unterschiedlich aus. Der VDV sieht daher die vom vzbv angewandte Methodik als wenig transparent und sehr fragwürdig an.
VDV fordert Erhalt der Regionalisierungsmittel
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen VDV fordert von der Bundesregierung eine finanzielle Sicherstellung des Substanzerhaltes für den ÖPNV in Deutschland.