Mit dem jährlichen Wettbewerb „Busfahrer des Jahres“ dankt der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) schon seit 2004 allen Busfahrerinnen und Busfahrern für ihren täglichen Einsatz und ihr Engagement. Die besten Fahrerinnen und Fahrer, die von den Fahrgästen besonders hervorgehoben wurden, werden mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Die Prospekte und Stimmzettel für die Wahl zum Busfahrer des Jahres lagen in den Bussen aus. Die Fahrgäste beurteilten Fahrstil, Freundlichkeit sowie fachliche Kompetenz bei Auskünften über Verbindungen und Tarife.
Bei den Fahrgästen ist Alexander Rutz (Bild links), Busfahrer des Jahres im Rems-Murr-Kreis, vor allem wegen seiner „Freundlichkeit, die er allen Fahrgästen entgegenbringt“ beliebt. Andere schätzen seine „beispielhafte“ Ruhe und Gelassenheit. Vor allem bei älteren Fahrgästen steht Alexander Rutz hoch im Kurs, weil er einen angenehmen Fahrstil hat. Alle Fahrgäste sind sich darüber einig, dass er ein „guter Dienstleister“ ist und seine Arbeit mit „Freude, Herz und Seele“ erledigt. VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger lobt. „Allein mit einem attraktiven Fahrplan und modernen Fahrzeugen kann der ÖPNV nicht bei den Fahrgästen punkten“, sagt Hachenberger. „Wir brauchen Busfahrer wie Alexander Rutz, bei denen sich die Kunden nicht als ‚Beförderungsfälle‘, sondern als willkommene Gäste fühlen.“
Busfahrer Perparim Alushi (Bild rechts), Busfahrer des Jahres im Kreis Ludwigsburg, ist bei seinen Fahrgästen wegen seiner freundlichen Art sehr beliebt. Der ehemalige Oberkellner fährt erst seit eineinhalb Jahren für FMO, hat aber schon nach kurzer Zeit die Herzen seiner Fahrgäste erobert. Sein Chef Joachim Großmann betont: „Wenn er die Zeit hätte, würde er sicher den älteren Fahrgästen noch die Einkaufstaschen bis in die Wohnung tragen.“ Vor allem schätze er an ihm, dass seine Freundlichkeit nicht aufgesetzt sei, sondern von innen käme. Landrat Dr. Rainer Haas ist überzeugt, dass es durch Menschen wie Perparim Alushi gelingt, mehr Autofahrer für den ÖPNV zu begeistern: „Wenn man sich im Bus gut aufgehoben fühlt, lässt man den Wagen lieber stehen.“ (ah)