Die Anteilseigner, die Stadt Leverkusen und der Rheinisch-Bergische Kreis, mussten im vorigen Jahr nur 3,9 Millionen Euro Zuschuss an die Wupsi zahlen. Zum Vergleich: 2002 waren es noch 8,6 Millionen Euro. Im Branchenvergleich und auf den Fahrgast umgerechnet, ergeben sich noch deutlichere Zahlen: 2002 mussten pro Fahrgast noch 41 Cent zugeschossen werden. Für 2008 ermittelte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) einen Zuschuss von 33 Cent. 2009 erreichte die Wupsi einen Wert von 13 Cent und damit „einen historischen Tiefstand“, so Wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski. Gestiegen sind hingegen die Fahrgastzahlen: Kretkowski berichtet von knapp 31,3 Millionen Fahrgästen. Das sind 1,7 Prozent mehr als 2008. Damit übertreffe sein Unternehmen sowohl den Zuwachs im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (plus 0,7 Prozent) als auch die Entwicklung in ganz Deutschland (plus 0,4 Prozent). Noch deutlicher stiegen die Fahrgeldeinnahmen: Sie lagen mit 25,8 Millionen Euro um 4,6 Prozent über dem Vorjahr. (ah)
Wupsi braucht weniger Zuschuss und befördert mehr Fahrgäste
Die Kraftverkehr Wupper-Sieg AG (Wupsi) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück.