In dem Rahmenvertrag sollen auch die Wartungskosten und verbindliche Wartungspläne für die Dauer von zwölf Jahren fest vereinbart werden. Darin enthalten seien auch feste Parameter für Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte, sodass bei negativen Abweichungen von den vertraglich vereinbarten Werten, die BVG einen eventuell auftretenden Mehraufwand als Schäden gegenüber dem Hersteller geltend machen kann. Als Reparaturzeit wurden maximal 48 Stunden veranschlagt. Als Neuerung hat die BVG zum Beispiel nicht mehr die Größe des Dieseltanks ausgeschrieben, sondern eine Mindestreichweite pro Tankfüllung vorgegeben. Alle Busse werden mit Euro 6-Motoren ausgerüstet.
Der Fahrgastinnenraum bietet mit zwei Multifunktionsabteilen insbesondere für mobilitäteingeschränkte Fahrgäste noch mehr Komfort. Die für Rollstühle und Kinderwagen ausgewiesenen Bereiche können durch zusätzliche Klappsitze bei Bedarf erweitert werden. Zudem sind durch die Anordnung der Aggregate im Heck des Fahrzeugs fast nur sehr niedrige oder gar keine Podeste mehr vorhanden, was gerade gehbehinderten Personen zu Gute kommt.
Im Zuge der Investitionen will die BVG auch eine vollelektrische Linie in Testbetrieb nehmen. Hierfür soll auf die Technik von Solaris, Vossloh-Kiepe und Bombardier zurückgegriffen werden. (akp)