Laut dem neuen Premierminister sollen einfache Fahrten in ganz England demnach von Januar 2027 an nicht mehr als zwei Pfund (2,35 Euro) kosten. Bisher lag die Preisobergrenze bei drei Pfund (3,52 Euro). Für die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland gelten eigene Regeln. Finanziert werden soll die Maßnahme durch Kürzungen bei Investitionen in internationale Klimaschutzprojekte. „Gute, bezahlbare Verkehrsverbindungen gehören zum Grundbedarf. Niemand sollte aus Kostengründen davon ausgeschlossen und abgehängt werden“, sagte Burnham der britischen Nachrichtenagentur „PA“ zufolge.
Abschaffung der Mehrwertsteuer
Der Politiker der Labour-Partei wurde am Montag von König Charles III. zum neuen Regierungschef ernannt. Er hat versprochen, den Menschen in der Krise der Lebenshaltungskosten mehr „Luft zum Atmen“ zu verschaffen. Seine erste Ankündigung war die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Energierechnungen für Privathaushalte ab Oktober. Finanziert werden soll das mit dem Verzicht auf die von Burnhams Vorgänger Keir Starmer geplante Einführung eines digitalen Personalausweises. Von Andeutungen Burnhams, er könne auch den allgemeinen Steuerfreibetrag anheben, der derzeit bei 12.500 Pfund (etwa 14.700 Euro) liegt, distanzierten sich Vertraute laut britischen Medien jedoch wieder.