Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 Prozent auf 7,13 Milliarden Euro. Grund sei die weltweit deutlich eingebrochene Nachfrage, wie das Unternehmen mitteilte. Die einzige Ausnahme machte der Markt in China. Insgesamt ging das Absatzvolumen um 23 Prozent zurück. Vor allem betroffen waren das Erstausrüstungsgeschäft und der Bereich Lkw-Reifen. Die Lagerbestände hätten mittlerweile wieder ein normales Niveau erreicht, erklärte Geschäftsführer Michel Rollier. Von einer Belebung des Geschäfts könne aber noch nicht gesprochen werden. Michelin war bereits Ende 2008 in die roten Zahlen gerutscht. Experten hatten allerdings mit einem deutlich höheren Minus im ersten Halbjahr gerechnet. Mit dem niedriger als erwartet ausgefallenen Verlust mehren sich die Hoffnungsschimmer für die Branchen. Bereits zuvor hatte der US-Reifenhersteller Goodyear die Experten trotz roter Zahlen positiv überrascht.
Michelin macht 122 Millionen Verlust
Der von der Autokrise schwer gebeutelte französische Reifenhersteller Michelin hat im ersten Halbjahr 2009 einen Verlust von 122 Millionen Euro eingefahren.