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Minibusse: Ruhrbahn startet neues Quartierbus-Konzept

Die neuen Busse
© Foto: Daimler

In Essen verkehren seit dem 7. Januar sechs "Sprinter City 75" von Mercedes-Benz als Antwort auf den demografischen Wandel, natürlich corona-konform.


Datum:
07.01.2021
Autor:
Anja Kiewitt
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Erstmals kommen bei der Ruhrbahn in Essen kleinere Busse zum Einsatz. Seit dem heutigen 7. Januar 2021 verbindet der neue "Quartierbus" die drei südlichen Stadtteile Werden, Fischlaken und Heidhausen zu wichtigen Verknüpfungspunkten wie dem S-Bahnhof Werden. Auf den neuen Quartierbus-Linien 182/192 und 190 sind insgesamt sechs Minibusse des Typs "Sprinter City 75" von Mercedes-Benz unterwegs. Mit einer Länge von 8,50 Meter bei rund 2,10 Meter Außenbreite sind sie deutlich kürzer und rund 50 Zentimeter schmaler als Standardbusse, bieten aber Raum für bis zu 33 Fahrgäste. Der im Großbusdesign gestaltete Fahrgastraum ist mit 14 festen Sitzen und fünf Klappsitzen sowie einem Rollstuhl- beziehungsweise Kinderwagenplatz eingerichtet – zudem sind wie üblich Stehplätze im Fahrgastraum vorhanden. Über die Klapprampe an der zweiflügeligen Außenschwingtür erfolgt der barrierefreie Zugang zur rund 2,70 Meter langen Niederflurzone zwischen beiden Fahrzeugachsen.

Corona-konformer Einsatz trotz kompakter Bauweise

Mit dem Quartierbus wollen die Essener dem erhöhten Altersdurchschnitt der Bevölkerung gerecht werden. Der Minibus kann besser als ein Standardbus enge Straßen und schmale Abbiegungen befahren sowie topografisch anspruchsvolle Linienabschnitte erschließen, die sonst nur für Pkw geeignet sind. Er lässt sich trotz der kompakten Bauweise auch unter Corona-Bedingungen einsetzen: Die Klimatisierung erfolgt per Front- und Aufdach-Klimaanlage. Beide Anlagen erlauben die ausschließliche Versorgung des Fahrer- und Fahrgastabteils mit frischer und gefilterter Außenluft. Ihre maximale Luftleistung beträgt 1.800 Kilogramm beziehungsweise 1.500 Kubikmeter pro Stunde. Der Fahrerplatz ist zudem mit einer abgeschlossenen Fahrerkabine ausgestattet. Diese durchgehende Abtrennung zum Fahrgastabteil ist transparent gestaltet sowie mit einer Zugangstür und einer Durchreiche für Fahrkarten oder Wechselgeld versehen. Tickets können wie gewohnt beim Fahrpersonal gekauft werden. Zur Ausstattung zählt darüber hinaus ein Fahrgastinformationssystem.

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