Die deutschen Tourismusanbieter müssten sich auf neue Kundengruppen aus Asien und dem arabischen Raum einstellen, so die Einschätzung der Bundesregierung. Das geht aus ihrem tourismuspolitischen Bericht für diese Wahlperiode hervor. Darin heißt es, damit der Tourismus-Boom anhalte, müssten die Tourismuswirtschaft und die Tourismuspolitik die großen Herausforderungen meistern, vor denen die Branche stehe. Die Wachstumschancen der Globalisierung müssten genutzt werden, so die Regierung. Gleichzeitig müsse der Konkurrenz durch noch stärkere Leistungsfähigkeit bei Qualität, Preis und Unverwechselbarkeit des Urlaubserlebnisses begegnet werden. Ebenso müssten die Herausforderungen des Klimawandels auf den Tourismus angenommen werden, schreibt die Regierung. Anpassungsstrategien für die veränderten Umweltbedingungen seien erforderlich und müssten entworfen werden. Hinzu komme, dass der demografische Wandel Zielgruppen der Tourismuswirtschaft verändere. Der Wachstumsmarkt der älteren Reisenden müsse durch spezielle Angebote erschlossen werden, heißt es weiter Zugleich wachse die Bedeutung von Gesundheitstourismus und barrierefreiem Reisen.
- Tourismuspolitischer Bericht 16/800 (655.1 KB, PDF)