Aufhebung des innerdeutschen Unterwegsbedienungsverbots in Sicht

11.02.2011 16:25 Uhr
RDA

Nach Angaben des RDA will die Bundesregierung bei der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes das Unterwegsbedienungsverbot im innerdeutschen Gelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Ferienzielfahrten) aufheben.

In ihrem jetzt vorgelegten Referentenentwurf zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) im Zusammenhang mit der Liberalisierung des Fernlinienverkehrs und nationalen, an die EU-Vorgaben angepassten, Durchführungsregelungen für den ÖPNV, sieht die Bundesregierung auch vor, das Verbot des § 48 Abs. 3 PBefG ersatzlos zu streichen, erklärt der RDA in einer Pressemitteilung. Zukünftig, voraussichtlich ab 2012, könnten dann bei innerdeutschen Ferienziel- und Ausflugsfahrten, den klassischen Buspauschalreisen, auch unterwegs Fahrgäste aufgenommen werden. Damit würde zugleich der seitens des RDA angestrebte Gleichstand mit dem liberalisierten EU-Gelegenheitsverkehr herbeigeführt. Diese Liberalisierung käme gerade auch den kürzeren Reisen innerhalb Deutschlands, dem Kerngeschäft der Bustouristik, zugute. (ah)

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