Ausgestattet von der Autostadt gemeinsam mit dem Architekten Elliott Barnes, werden Luxus und Komfort durch Geborgenheit und Wärme interpretiert. Als erstes The Ritz-Carlton Hotel in Deutschland öffnete das Haus in der Autostadt im Jahr 2000. Die Zimmer und Suiten wurden von der französischen Designerin Andrée Putman eingerichtet, die eine puristische Handschrift mit Sinn für Atmosphäre verband. Statt dekorativen Schnörkeln und schwerem Plüsch empfing die Gäste eine zeitgemäße Adaption von Luxus. „Unser Ziel war es, diese Philosophie in die Gegenwart zu transportieren, um das Hotel dauerhaft in der Weltspitze der internationalen Hotellerie zu etablieren“, erklärt Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt.
Entwickelt wurde das neue Design mit dem Amerikaner Elliott Barnes, der an der Seite von Putman bereits an der ersten Gestaltung des Hauses mitgewirkt hatte und seit 2004 ein eigenes Büro für Innenarchitektur in Paris führt. Im Mittelpunkt des neuen Konzepts steht das Wohlfühlen des Gastes im Hotel. Wohnlichkeit und Atmosphäre werden durch ein Zusammenspiel aus Farben, Formen und Texturen inszeniert. Vor allem natürliche Materialien wie Holz, Leder, Glas und Stein treten in den Vordergrund, die eine angenehme, sinnliche Haptik mit hoher Wertigkeit vereinen. Den Auftakt bildet die neu gestaltete Lobby, die die Parklandschaft der Autostadt ins Innere des Hotels verlängert. Ein Vorhang aus beleuchteten Glasröhren verkörpert einen abstrahierten Wald und dient als visueller Ankerpunkt. In der Raummitte unterteilt ein großer Kamin aus weißem Marmor die Lobby in intime Ruheinseln.
Die vier Etagen des The Ritz-Carlton Wolfsburg folgen jeweils einer eigenen Farbwelt, die sich von den Fluren bis in die Zimmer und Suiten hinein überträgt. Gemeinsam mit dem Team der Autostadt konzipierte Elliott Barnes als verbindendes Thema einen imaginären Aufstieg im Gebirge. Ausgehend vom Tal (Erdgeschoss) mit warmen, erdigen Tönen, changieren die Farben in Richtung Hang (erste Etage), Gletscher (zweite Etage) und Gipfel (dritte Etage) zu immer helleren Nuancen. Den Abschluss bildet die vierte Etage als Sinnbild für die Wolken, die mit leichten, „luftigen“ Tönen einen atmosphärischen Gegenpol zum Eingangsbereich des Hauses liefert.
In den 147 Zimmern und 23 Suiten kommt ein neuentwickeltes Raum-im-Raum- Konzept zum Tragen, indem die Kopfenden der Betten sowie die gegenüberliegenden Sofas mit lederbespannten Highboards umrahmt werden. Wie zwei Klammern treten sie mit sanft abgerundeten Ecken aus der Wand hervor und lassen das Interieur im Sitzen und Liegen intimer erscheinen. Der große Schreibtisch, der im Einrichtungskonzept von Andrée Putman den Raum dominierte, wurde durch einen ovalen, multifunktionalen Tisch ersetzt. Als kommunikativer Mittelpunkt des Zuhauses auf Zeit kann dieser zum Besprechen, Arbeiten und Essen gleichermaßen genutzt werden. Mehr Infos unter http://www.autostadt.de. (ah)