Eine positive Entwicklung verzeichnet die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) bei den Ankünften inländischer Touristen: Von Januar bis Juni 2005 stiegen sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf insgesamt über 45,6 Millionen. Ein leichter Rückgang von minus 0,1 Prozent ist bei den Übernachtungen zu verbuchen (insgesamt rund 131,2 Millionen). Die Pole-Position bei den Wachstumsraten der Übernachtungen von Gästen aus Deutschland hält weiterhin Berlin mit plus 7,3 Prozent von Januar bis Juni 2005. Insgesamt wurden in der Bundeshauptstadt im ersten Halbjahr über 4,5 Millionen Übernachtungen aus dem Inland registriert. Hamburg belegt mit einem Plus von 5,6 Prozent auf rund 2,4 Millionen bei den Stadtstaaten Platz zwei. In Bremen ging die Zahl der Übernachtungen um 4,2 Prozent auf 502.000 zurück. Im Süden Deutschlands punkten Bayern (plus 0,2 Prozent) und Baden-Württemberg (plus 0,7 Prozent) mit einem leichten Plus. Insgesamt verzeichnete die DZT hier im ersten Halbjahr rund 28,9 Millionen beziehungsweise 15,5 Millionen Übernachtungen inländischer Gäste. Die Bayern-Metropole München präsentiert sich weiterhin stark und registriert mit 2,1 Millionen Übernachtungen aus dem Inland in den ersten sechs Monaten 2005 ein erfreuliches Plus von 8,1 Prozent. Auch Nordrhein-Westfalen zieht mit einem Wachstum von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine positive Bilanz (insgesamt 15,2 Millionen). Bis auf Mecklenburg-Vorpommern (minus 5,3 Prozent) und Brandenburg (minus 0,5 Prozent) schließen die neuen Bundesländer das erste Halbjahr 2005 verglichen mit Januar bis Juni 2004 alle mit einem Plus ab. Spitzenreiter bei den inländischen Übernachtungen bleibt Mecklenburg-Vorpommern mit rund 8,7 Millionen, gefolgt von Sachsen mit 6,5 Millionen.
Deutschlandurlaub wieder belebt
Deutsche Zentrale für Tourismus zieht Halbjahresbilanz