Allerdings hat die Blitzumfrage auch ergeben, dass der Rücktritt des Heiligen Vaters keinen Boom zusätzlich bei den Rom Reisen ausgelöst hat, so Horst Schilling, Geschäftsführendes Präsidialmitglied. An der LBO-Umfrage beteiligten sich bisher 13,4 Prozent (134/1000) aller bayerischen Reisebusunternehmen, sodass die Ergebnisse als repräsentativ angesehen werden können. Lediglich fünf Unternehmen aus verschiedenen bayerischen Regierungsbezirken gaben an, zusätzliche Rom Reisen gegenwärtig durch zuführen. Ein Schwerpunkt liegt in der Diözese Regensburg. Rom ist schon immer für die 1.000 privaten bayerischen Reisebusunternehmen ein wichtiges Reiseziel. Seit dem Beginn des Pontifikates von Benedikt dem XVI. hat das Interesse an Rom Reisen mit Bussen in Bayern deutlich zugenommen, so der LBO. (ah)
LBO-Umfrage: Papst-Rücktritt löst keinen Boom aus
In einer Blitzumfrage des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO) gaben über 60 Prozent der Reisebusunternehmen an, regelmäßig Reisen nach Rom anzubieten.