Neuer Wanderweg im Weserbergland

31.08.2012 13:06 Uhr
Service-Heft Weserbergland Tourismus
© Foto: Weserbergland Tourismus e.V.

Uralte Wälder und geheimnisvolle Felsenklippen, verträumte Fachwerkstädtchen und romantische Schlösser: Der Weserbergland-Weg führt Wanderer durch eine der facettenreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.

Der neu eröffnete Wanderweg, der gerade erst vom Deutschen Wanderverband  als „Qualitätswanderweg“ ausgezeichnet wurde, beginnt dort, wo „Werra und Fulda sich küssen“: am Ursprung der Weser in Hann, Münden. Von dort schlängelt er sich fernab von Verkehrslärm und Großstadthektik auf 225 Kilometern bis zur Porta Westfalica. Auf gut ausgebauten Strecken führt  der Weg durch reizvolle Natur und malerische Ortschaften. Romantische Schlösser und Burgen, historische Altstädte sowie Wildparks, Hochmoore und dichte Urwälder säumen den Wegesrand. Die Weser, die dem Fernwanderweg den Namen gibt, ist oftmals in Sichtweite. Zahlreiche Aussichtspunkte und -türme warten auf den Wanderer, die traumhafte Ausblicke ins verträumte Wesertal versprechen.

Die Tourengestaltung wird dem Reisenden dabei leicht gemacht: Ein neues, grün-blaues XW-Routenlogo sorgt für optimale Übersicht und Orientierung auf dem neuen Fernwanderweg. Es führt die Wanderer über insgesamt 13 Etappen zu den schönsten Winkeln der Region und mitten hinein in die „Heimat des Wanderns“. So geht es durch den sagenumwobenen Reinhardswald und zur Sababurg, in der einst Dornröschen in seinen hundertjährigen Schlaf gefallen sein soll. In den verträumten Gassen Hamelns finden sich die Wanderer auf den Spuren des Rattenfängers wieder, dessen Sage sich in dem heimeligen Fachwerkstädtchen abgespielt haben soll. Im idyllischen Bodenwerder treffen sie wiederum auf den berühmtesten Sohn der Stadt, den legendären Baron Münchhausen, der allerlei Geschichten zu berichten hatte. Der Fernwanderweg führt die Wanderer auch zu mystischen Orten wie dem Felsenriff des Hohenstein, das in früher Zeit ein heiliger Ort der Germanen war. Von den 50 Meter tief abfallenden Klippen schweift der Blick weit über das Wesertal und die Seele kommt zur Ruhe. Und in der Zauberlandschaft des Hochmoors Mecklenbruch mit seinen schwirrenden Libellen und glitzernden Wasserflächen scheint die Zeit endgültig stillzustehen. „Entdecke deine wahre Natur“ bedeutet deshalb auch: Ein Stück weit zu den eigenen Ursprüngen zurückzufinden, Ruhe und Gelassenheit wiederzuentdecken, in der Heimat des Wanderns zu sich selbst zu kommen.

Wer nach derart vielfältigen Eindrücken einfach mal die müden Füße hochlegen möchte, wird sich über die bequemen Waldsofas im geschwungenen Design freuen, die speziell für den neuen Qualitätsweg entworfen wurden. Zusammen mit anderen gemütlichen Sitzmöbeln im XW-Design des Weserbergland-Weges machen sie selbst die Verschnaufpause zwischendurch zu einem besonderen Erlebnis. Druckfrisch hat der Weserbergland Tourismus e.V.  ein kostenfreies Serviceheft zum Weserbergland-Weg, der „Heimat des Wanderns“, herausgebracht. Es enthält einen Tourenplaner mit Karten und Höhenprofilen sowie Tipps für Übernachtungs-und Einkehrmöglichkeiten am Wegesrand und ist im Internet zu bestellen unter http://www.weserbergland-tourismus.de. (ah)

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