RDA diskutiert auf dem Tourismusgipfel des BTW

19.11.2009 08:58 Uhr
Eberhardt
© Foto: OMNIBUSREVUE

Richard Eberhardt fordert, den Bus nicht auszubremen!

Mit einer verhalten optimistischen Aufbruchstimmung geht die Tourismuswirtschaft ins kommende Jahr. Wenn die Branche weiter innovativ denkt, zielgerichtet investiert, ihre Produkte an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und die Politik ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag in die Tat umsetzt, sind wichtige Weichen gestellt, dass es für die Branche wirtschaftlich wieder aufwärts geht. So lautet das Fazit des Tourismusgipfels des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft BTW, der am 16. und 17. November 2009 ganz im Zeichen der Wege und Erkenntnisse aus der Krise und der Frage, wie die Branche wieder in Fahrt kommen kann stand. So diskutierte RDA-Präsident Richard Eberhardt gemeinsam mit Hans Doldi, Vizepräsident des DRV, Dehoga-Präsident Ernst Fischer, VDR-Präsident Dirk Gerdom, und Otto Lindner jun., Vorstand der Lindner Hotels, unter dem Motto: "Klartext: Womit der Mittelstand wieder in Fahrt kommt" vor ungefähr 500 Teilnehmern. Eberhardt führte aus, damit die mittelständischen Busunternehmen überhaupt in Fahrt blieben, sei vor allem der freie Zugang mit Reisebussen in die Umweltzonen erforderlich. Zur Zeit werde der Reisebus aber schon in über 40 deutschen Städten ausgebremst. Im Zuge der wiedereinsetzenden Diskussion zur Einführung einer Pkw-Maut forderte Eberhardt angesichts der volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bedeutung des Reisebusses sowie seiner hervorragenden Umwelt- und Klimabilanz, unter allen Umständen eine Beibehaltung der Maut-Befreiung des Reisebusses. Die Abschaffung der Ökosteuer für Reisebusse ist ebenfalls eine erklärtes Branchenziel auch im Hinblick auf die fiskalische Gleichbehandlung. Stark macht sich der RDA-Präsident auch dafür, die durch den Emissionshandel erzielten Erträge zur Förderung umweltfreundlicher Verkehre zu nutzen.

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