Die ersten Ergebnisse der Reiseanalyse 2012 wurden am 7. März 2012 auf der ITB präsentiert. Da es 2011 so viele Urlaubsreisende aus Deutschland wie noch nie gegeben hat, hat die Busreise damit nicht nur relativ, sondern auch absolut zugenommen, teilt der Internationale Bustourismus Verband (IBV) mit. Richard Eberhardt, Präsident des IBV und des RDA: „Das ist erfreulich und wir sehen der kompletten Auswertung mit großen Interesse entgegen, um herauszufinden, wo die Erfolgsursachen liegen und an welchen Punkten sich die Busbranche verbessern muss. Das Ziel ist es, einen stetigen Anstieg zu erreichen.“
Deutschland bleibt Reiseland Nummer eins. Ein Drittel der Reisen in 2011 fanden im Inland statt, nach wie vor gefolgt von Reisen nach Spanien, Italien, der Türkei und Österreich. „Mit Interesse sehen wir den Ergebnissen entgegen in welchen Destinationen die Busreise in 2011 besonders stark war“, so RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf, Vorstandsmitglied der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (Reiseanalyse).
Bereits seit vielen Jahren bezieht der RDA die regelmäßig erscheinende Reiseanalyse und beteiligt sich an branchenspezifischen Fragen. Im letzten Jahr hat der Verband eine Exklusiv-Frage zum Thema Busnutzung bei Hauptnutzung eines anderen Verkehrsmittels in Auftrag gegeben. Damals ergaben sich interessante Ergebnisse: Für 5,6 Millionen Urlauber aus Deutschland war der Bus das Hauptverkehrsmittel ihrer Urlaubsreise und weitere 19,4 Millionen Touristen unternahmen Urlaubsreisen mit Busnutzung. Dieses Jahr hat der RDA sich an einem Modul zum Thema Image der verschiedenen Verkehrsträger beteiligt.
Hier erste Resultate: Eine Busreise ist „gesellig“ (49 Prozent), „preiswert“ (52 Prozent) und „für Senioren geeignet“ (55 Prozent). Als „erlebnisreich“ gilt die Busreise für 30 Prozent der Menschen in Deutschland. Zu beachten ist, dass die Städtereise für 64 Prozent und der Kultururlaub für 51 Prozent „erlebnisreich“ sind – werden diese Urlaubsformen doch häufig mit dem Bus unternommen. Mit derselben Argumentation kann sich der Bus mit folgenden Zahlen schmücken: Laut der Reiseanalyse gelten Studienreisen (42 Prozent) und Städtereisen (39 Prozent) für „geeignet um Land & Leute kennen zu lernen“. (ah)