Sonderausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum

24.03.2015 16:16 Uhr
Ausstellung Monroe Liechtensteinisches Landesmuseum
© Foto: Liechtensteinisches Landesmuseum

Eine Sonderausstellung in Vaduz präsentiert die Emanzipation der Frau in den 1950er Jahren am Beispiel der meist fotografierten Frau des 20. Jahrhunderts – der Schauspielerin, Sängerin und Stilikone Marilyn Monroe.

Die Ausstellung fokussiert sich dabei auf die starke Seite dieser Ausnahmeerscheinung, die selbst 53 Jahre nach ihrem Tod im Jahr 1962 nichts von ihrer Faszination verloren hat und deren Einfluss in der Gesellschaft und Frauenbewegung bis heute spürbar ist. Präsentiert werden über 400 ausgewählte Einzelstücke aus der Privatsammlung Ted Stampfer, der weltweit größten Sammlung von originalen Marilyn Monroe Memorabilien ihrer Art. Mit der Bereitschaft, seine Sammlung in Ausstellungen zu präsentieren, möchte der Kunstsammler und Experte nicht nur an die Schauspielerin erinnern, die zeitlebens intellektuell unterschätzt und von Filmschaffenden und Medien auf ihre optischen Reize reduziert wurde, sondern vielmehr auf die dahinter verborgene, kluge und ehrgeizige Geschäftsfrau aufmerksam machen. Die meisten Stücke hieraus stammen dabei aus dem ursprünglichen Nachlass, der nach Marilyn Monroes Tod im August 1962 eingelagert und erst ab dem Jahr 1999 durch die Auktionshäuser Christie’s und Julien’s in großen Teilen zur Versteigerung kam. Ergänzt wird die Ausstellung um weitere Leihgaben internationaler Sammler.

Einzigartig konzipiert und erstmals weltweit in dieser Konstellation zu sehen, ermöglicht das Landesmuseum Liechtenstein damit seinen Ausstellungsbesuchern, in Marilyns Welt einzutauchen. Die Besucher durchwandern chronologisch die wichtigsten Entwicklungsstufen und Lebensabschnitte, und sie begegnen besonderen Exponaten, die nicht nur Zeugnis über Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau ablegen, sondern auch die emanzipierte Seite unterstreichen. Hierzu zählen hochwertige Kleidungsstücke, Accessoires, Pflege- und Stylingprodukte, Privat- und Filmdokumente sowie Filmrequisiten und umfangreiches Foto- und Bildmaterial, präsentiert mittels elektronischer Medien. Mehr zur Ausstellung unter http://www.landesmuseum.li. (ah)

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