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Tag der Bustouristik in Saarbrücken

© Foto: Andreas Heise

Maßgeschneiderte Themenreisen und das klare „Nein zur Urlaubssteuer!“ standen im Mittelpunkt des 36. Tages der Bustouristik.


Datum:
09.01.2018
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Das Saarbrücker Schloss war am 8. Januar 2018 Veranstaltungsort für den Branchentreff mit über 200 Teilnehmern. Benedikt Esser, Präsident des RDA Internationalen Bustouristik-Verbandes, betonte in einer Pressekonferenz, dass die Urlaubssteuer das Damoklesschwert sei, welches weiterhin existenziell bedrohend über der Branche schwebe. Jeder vierte deutsche Busreiseveranstalter könnte in den kommenden Jahren vom Markt verschwinden, wenn es keine politische Lösung gebe.

„Themenreisen  – eine Domäne der Bustouristik?“ lautete die zentrale Frage auf dem Tag der Bustouristik, die mit einem klaren „ja“ beantwortet wurde. Die Vorträge der einzelnen Redner veranschaulichten die Thematik anhand von anschaulichen Beispielen und zeigten auf, dass es darum geht, die richtigen Themen zu setzen und diese inhaltlich auch passend zu bespielen. Die Passionsspiele Oberammergau präsentierten sich als Themen-Ziel für 2020, speziell auch für Gruppenreiseveranstalter, da man sich nun nicht mehr nur auf den britischen und amerikanischen Markt konzentrieren will.

Ulrich Basteck, Geschäftsführer des Busreiseveranstalters Wörlitz Tourist und RDA-Vizepräsident, eröffnete mit fünf Thesen den Knowhow-Austausch. „Ein gemeinsames Thema gibt Menschen in unserer zunehmend individualisierten aber zugleich auch globalisierten Welt eine Klammer, spannt Brücken und bringt Menschen zueinander“, so sein Plädoyer. Die internationalen Perspektiven des Busunternehmers brachte der Schweizer Roger Kopf ein. Er ist Vorsitzender der Car Tourisme Suisse und Inhaber von Kopf Reisen AG. Eindrucksvoll schilderte Kopf eine achttägige Themenreisetour nach Dresden und Hamburg mit 31 Bussen und über 1.200 Teilnehmern. Tina Behringer, Präsidentin des VPR, Internationaler Verband der Paketer, und Geschäftsführerin von Behringer Touristik, beschrieb die Funktion der „Paketreiseveranstalter als Ideengeber und Lieferanten der Touristik“. Jochen Szech, Präsident des Vereins zur Förderung des Tourismus nach Osteuropa und Zentralasien VTOA und Inhaber von Go East Reisen, stellte die „Seidenstraße“ als besondere Themenreise und hervorragendes Best-Practice für themenorientierte, kombinierte Bus-Flugreisen vor. „Welterbestätten adeln Themenreisen“ lautete der Beitrag von Claudia Schwarz, Vorsitzende der UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. Daniela Topp-Burghardt, Vorsitzende des Ring Europäischer Frauen e.V., erörterte, was für sie eine gelungene Gruppenreise, wie sie sie jährlich für ihren Kreis organisiert, ausmacht.

Beim Get-together am Vorabend im UNESCO-Welterkulturerbe Völklinger Hütte konnten die Tagungsteilnehmer die regionale Küche des Saarlandes genießen. Getreu dem Untertitel der Tagung: „Themenreisen – mit ausgewählten Zutaten zu köstlichen Reiseerlebnissen.“ Der nächste Tag der Bustouristik findet am 7. Januar 2019 in Halle an der Saale statt. (ah)

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