Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr mit Fördermitteln in Höhe von rund 213 Millionen Euro die Verbesserung des Rad-, Fuß- und Nahverkehrs unterstützt. Die Gelder verteilten sich auf knapp 125 Projekte in allen 13 sächsischen Landkreisen und Städten, wie aus einer Auflistung des Landesamtes für Straßenamt und Verkehr (LASuV) hervorgeht. „Wer die Mobilität von morgen gestalten will, muss heute konsequent in eine sichere, leistungsfähige und nachhaltige Infrastruktur investieren“, sagte Gabriele Ladewig, Präsidentin des LASuV laut Mitteilung. Man wolle mit den Mitteln den Wandel im Verkehrsbereich vorantreiben.
Förderung von 85 Elektrobussen
Ein Großteil der Fördergelder kam mit 185,8 Millionen Euro der Modernisierung des Nahverkehrs zugute. Die Mittel flossen beispielsweise in die Beschaffung von insgesamt 85 Elektrobussen, die meisten im Erzgebirgskreis (19) und in Bautzen (16). Auch der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur wurde bei 13 Projekten vorangebracht. Mehr als 20 Bushaltestellen wurden zudem barrierefrei gestaltet. Die meisten Aus- oder umgebauten Haltestellen sind in den Landkreisen Meißen (8) und Bautzen (7) aufgelistet.
Die meisten Fördergelder gingen nach Leipzig
Regional sind die Projekte sehr unterschiedlich verteilt. Die meisten Zuschläge erhielt Leipzig (24): Dort unterstützte das LASuV etwa den Ausbau der Stadtbahn, die Einrichtung einer Fahrradstraße sowie etliche Projekte zur Erneuerung von Stromleitungen und Umspannwerke der Bahn. Die zweitmeisten Projekte wurden im Landkreis Bautzen gefördert (18), darunter der Aus- oder Neubau mehrerer barrierefreier Haltestellen und die Beschaffung von 16 E-Bussen. Die wenigsten geförderten Projekte gab es in Chemnitz (4).