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Touristik: Beelitzer Hallenschau eröffnet

Die 8. Beelitzer Hallenschau hat ihre Tore geöffnet.
© Foto: Landesgartenschau Beelitz GmbH

Gott trifft Schöpfung – aber nicht gerade auf die vegane Art. Das zumindest könnte man gerade bei der achten Beelitzer Hallenschau denken. Vergangenen Freitag hat sie ihre Tore für Besucher geöffnet, deren Herz für Pflanzen schlägt. Speziell für Pflanzen, die Räume begrünen – und Fleisch fressen.


Datum:
04.07.2022
Autor:
Judith Böhnke
Lesezeit: 
2 min
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Wer mit offenen Augen und einem Näschen für eigene Deko-Ideen zur Beelitzer Hallenschau kommt, kann sich jede Menge Anregungen für eigene Projekte – für zu Hause, das Büro, Partys, Freunde und Familie etc. holen. Begrüßt werden die Gäste von einem großen Anthuriengesteck, eingerahmt von Monstera- und Aralienstämmchen. Eine Festtafel im Mittelteil unterstreicht mit tentakelähnlichen Weidengestecken und Venusfliegenfallen das exotische Ambiente. Interessant: die Schau ist im Innen- und Außenbereich einer Kirche untergebracht, was schon für sich genommen für einen ausgefallenen Spannungsbogen sorgt.

Rechts des Eingangs zeigtderCottbusserGärtner-und FloristikmeisterBert van der Forst, wie farblich abgestimmte Raumbegrünungen realisiert werden können. Seine als Bank umgebaute Autofront unter den großen Bananenstauden erzeugt ein Südseegefühl. Die beidenvon denNiederlausitzer Orchideengärtnereiengestalteten Seitenpassen mit vorrangig großblütigen Orchideen und Tillandsien wunderbar zum Thema kreative Innenbegrünung.

Auf der linken Seite des Kirchenschiffsziehen eindrucksvollen Gestecke von Gartenbau Rieckhoffaus Rogätzdie Blicke an. Neben Exponaten von Echeverien, australischenZuckerbüschen, Zitronen-und Feigenbäumchen hilft ein mit Blüten geschmückter Traumfänger, zu entspannen.Ein ganzes Sortiment an exotischen fleischfressenden Pflanzen ist im Altarbereich zu sehen, umrahmt von blühenden Strelitzien undRuhmeskronen.Extragroße Containerpflanzenvon Gartenbau Rothe aus Berlin, wie der gelbgrüne Gummibaum

„Amstel Gold“ oder der Hartriegel „Santorini“, übernehmen die Gestaltung der Vertikale und vermitteln den Besuchern in der Komposition mit den großen rosa Blüten von Medinilla einen echten Eindruck des Garten Eden. In „paradiesischem“ Kontrast dazu stehen Schalen mit den kleinwüchsigen Schätzen aus dem Pflanzenreich. Darunter Mimosen, Mikadopflanzen und zum Teil blühenden Fleischfressern.

Außenwurde der gesamte Pflanzenbereich an der südlichen Kirchenseite neugestaltet. Vom Rosengut Langerwisch wurde einSortiment an Sommerstaudenwie lila Phlox, blauer Rittersporn oderrotenPrachtkerzengepflanzt, die mit weißen Strauch-Hortensienkombiniert sind. Die hellblauen Blütenstände von Ziersalbei, Alliumkugelnund rotbraune Blätter von Süßkartoffeln mache diese Außenbeete noch interessanter. ManuelaKenzler, die Leiterin der Hallenschauen,ist sich nach dem nächtlichen Aufbau der Ausstellung sicher: „Die drei Highlights–Grünpflanzen, Exoten und Orchideen – machen diesmal gemeinsam das Rennen.“

Wer also demnächst Reisen nach Beelitz im Programm hat oder die Landesgartenschau in Beelitz ohnehin anfährt, bekommt mit der 8. Beelitzer Hallenschau ein paradiesisch einzigartiges Topping oben drauf.

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