06.12.2019Kommentar der Woche

Nicht nur im Großen, auch im Kleinen ändert sich ständig eine ganze Menge.

Und natürlich betrifft das auch unsere Branche, den Bus. So zeigte Daimler gestern in Neu-Ulm, wie man sich schon in naher Zukunft das Ersatzteilgeschäft vorstellt. Zahlreiche Ersatzteile will man nämlich künftig selbst herstellen - und zwar per 3-D-Druck. Was auf den ersten Blick erst einmal merkwürdig klingt, macht zumindest aus Kosten- und Lieferzeit-Sicht durchaus Sinn. Denn wenn erst einmal Teile, die am Bus defekt sind, direkt beim Service-Partner selbst gedruckt werden können, ohne unter Umständen langwierig bestellt werden zu müssen, dann besitzt diese Tatsache durchaus Charme.

Natürlich, eine defekte Bremse, ein Stoßdämpfer oder eine Scheibe - das funktioniert nicht per 3-D-Druck. Doch wenn es um kleinere Kunststoffteile geht, deren Ausfall durchaus für großen Ärger sorgen kann, dann ist das eine interessante Lösung. Ebenfalls angedacht ist die Möglichkeit, dass der Unternehmer direkt bei Omniplus eine 3-D-Drucklizenz erwirbt und mit dieser dann zum 3-D-Druckpartner seiner Wahl geht. Die können dann das Ersatzteil quasi aus dem Nichts - ok, es handelt sich um feinstes Kunstroffgranulat - erschaffen. Das alles klingt noch ein wenig abenteuerlich, aber Sie werden sehen, in der Veränderung kann auch eine Chance liegen - man muss sie nur erkennen

Sascha Böhnke
OMNIBUSREVUE



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