Im Vorfeld der ITB in Berlin hat die deutsche Busbranche ein Umdenken in der Verkehrs- und Tourismuspolitik gefordert. Um kurzfristig Klimaschäden abzubauen, bedürfe es einer konzertierten Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und eines Subventionsabbaus bei umweltbelastenden Verkehrsträgern, so der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo). Zwar sei der Bus das umweltfreundlichste Verkehrsmittel, dieser ökologische Faktor werde jedoch von der Politik sträflich vernachlässigt, so der Verband. Der Flugverkehr werde subventioniert, der Bus hingegen voll besteuert. Die Branche fordert daher wiederholt eine Mineralölsteuerbefreiung und eine Mehrwertsteuerbefreiung im grenzüberschreitenden Busverkehr. Nur so sei das ökologischste Verkehrsmittel konkurrenzfähig, erklärt der bdo.
bdo fordert Entlastung von der Mineralölsteuer
Deutschland muss umweltfreundliche Verkehrsmittel fördern