bdo: Internationale Zusammenarbeit verstärkt

29.08.2013 15:01 Uhr
bdo D-A-CH-L-Treffen
© Foto: bdo

Der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer hat mit seinen deutschsprachigen Partnerverbänden die internationale Zusammenarbeit für die drei Säulen der Verbandsarbeit Personennahverkehr, Fernlinien und Touristik ausgebaut.

Bei dem Treffen der deutschsprachigen Verbände aus der Schweiz, Österreich und der Bundesrepublik in Hamburg am 27. August 2013 war erstmals auch die Fédération Luxembourgeoise des Exploitants d’Autobus et d’Autocars beteiligt. Einmal pro Jahr treffen sich die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände Österreichs, der Schweiz und Deutschlands (kurz D-A-CH) zu einem umfassenden Informations- und Meinungsaustausch. In diesem Jahr – erstmals mit Luxemburg - fand das D-A-CH-L-Treffen auf Einladung des bdo-Präsidenten Wolfgang Steinbrück in Hamburg statt. Ziel dieser Treffen ist es, gemeinsame Positionen zu aktuellen europäischen Gesetzesvorhaben abzustimmen und Aktionspläne im Interesse der Mitgliedsunternehmen in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und in Deutschland zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit mit der IRU (International Road Transport Union) und enge Abstimmung mit der Nordischen Allianz (Dänemark, Schweden, Norwegen, Island, Finnland und Estland) waren ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Präsident Steinbrück sagte dazu am Dienstag in Hamburg: „In Brüssel ist es unerlässlich, als Omnibusgewerbe mit einer Stimme zu sprechen. Nur so haben die Parlamentarier einen ernstzunehmenden Ansprechpartner. Die Zusammenarbeit von D-A-CH-L, Nordischer Allianz und IRU macht uns deshalb gemeinsam stark für die Interessen der Bustouristik, des Fernlinienverkehrs und des Nahverkehrs.“

Am Dienstag war ein wichtiges Thema das gemeinsame Vorgehen gegen die Mehrwertsteuerproblematik in Slowenien und Kroatien, die den Bustouristikern das Leben schwer macht. Die unterschiedlichen Mehrwertsteuererhebungen lassen aus Sicht der Busverbände ein einheitliches Europa nur schwer erkennen. Weitere Themen waren das gemeinsame Vorgehen gegen überzogene Bußgeldverhängungen sowie die Koordination beim Vorgehen für kundenfreundlichere Lenk- und Ruhezeiten. (ah)

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