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bdo: Parlamentarischer Abend der privaten Busbranche

© Foto: bdo

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) begrüßte am 21. Februar 2018 mehr als 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft zum traditionellen Fastenfischessen in Berlin.


Datum:
26.02.2018
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Unter ihnen waren zwei parlamentarische Staatssekretäre sowie rund 30 weitere Verkehrsexperten aus dem Bundestag. Diese diskutierten mit den anwesenden Besuchern insbesondere über die Wettbewerbssituation privater Unternehmen im Angesicht einer anhaltenden Kommunalisierungswelle sowie über die Lenk- und Ruhezeiten in der Branche.

In seiner Eröffnungsrede forderte bdo-Präsident Karl Hülsmann für Busfahrer aufgrund der besonderen Verantwortung im Personenverkehr eigenständige Lenk- und Ruhezeiten, die losgelöst sind von den Regelungen im Güterverkehr. „Wir wollen die Trennung“, unterstrich Hülsmann mit Blick auf die bisher vorgenommene Gleichbehandlung von Bus- und Lkw-Fahrern. „Es kann nicht sein, dass die Lenk- und Ruhezeiten keinen Unterschied machen, ob jemand Fahrgäste durch den Urlaub begleitet oder Fernseher von A nach B transportiert.“

Mit Blick auf anhaltende Debatten rund um die Weiterentwicklung des ÖPNV erinnerte Hülsmann an die Umweltbilanz des Busverkehrs: „Private Verkehrsunternehmen können den ÖPNV effizienter planen und organisieren als kommunale Anbieter – und dadurch die notwendigen Ausgleichsleistungen gering halten. Wir brauchen dabei aber eine klare Regelung für transparente und faire Finanzierungsstrukturen mit allgemeinen Vorschriften. Wenn wir es damit möglich machen, dass sich das Potenzial und die Leistungsfähigkeit der privaten Unternehmen voll entfalten, können wir den gewünschten ÖPNV-Ausbau mit vergleichsweise geringeren Kosten stemmen. So wird es doch überhaupt erst möglich, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen zu schützen.“ Derzeit gehe die Entwicklung aber in die entgegengesetzte Richtung und effiziente privatwirtschaftliche Strukturen würden im Zuge einer Kommunalisierungswelle zerstört. (ts)

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