bdo-Präsident Steinbrück: Wir brauchen Wettbewerb um die besten Lösungen

25.10.2011 16:35 Uhr
Wolfgang Steinbrück
© Foto: bdo

Anlässlich der Sitzung der Bundesfachkommission Verkehrspolitik des Wirtschaftsrates am 20. Oktober 2011 äußerte sich bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück zur aktuellen Situation bezüglich der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).

Er diskutierte dabei mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Dirk Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und weiteren hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Verkehrspolitik. In seinem Vortrag zur Liberalisierung des nationalen Fernbuslinienverkehrs sagte Steinbrück: „Die Bundesregierung hat einen guten Vorschlag zum PBefG vorgelegt. Dieser wird vom bdo unterstützt und schafft in den unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Verkehrs ideale Voraussetzungen für den Wettbewerb um die besten Lösungen. Ob im ÖPNV oder im zukünftigen Fernbuslinienverkehr – es geht darum den Menschen, in unserem Land hochwertige, verlässliche und kostengünstige Mobilität anbieten zu können. Weder private noch kommunale Verkehrsunternehmen verstehen, warum parteipolitisches Gezänk diesem guten Zusammenspiel ,Knüppel zwischen die Beine wirft‘ und damit am Ende die Fahrgäste trifft.“ Als Unternehmer hat Präsident Steinbrück jahrelang um eine Genehmigung für den Fernverkehr zwischen Thüringen und Berlin kämpfen müssen. Er spricht aus eigener Erfahrung, wenn es um die Erwartungen der Fahrgäste geht: „Viele unserer täglichen Kunden wünschen sich weitere Verbindungen. Wo das Auto zu teuer ist, oder sich Bahnangebote schon lange nicht mehr lohnen, im Zweifelsfall nur den Steuerzahler belasten, können wir mit attraktiven und vor allem eigenwirtschaftlichen Verkehrsangeboten gerade auch die Mobilität auf dem Land und in den Regionen verbessern. Das schafft Lebensqualität und nicht zuletzt Steuereinnahmen.“ (bdo/ah)

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