Der ÖPNV habe nicht nur eine überragende Bedeutung, wenn es darum geht die umweltpolitischen Ziele der Regierung zu erreichen, sondern sei auch ein wichtiges Instrument zur Schaffung gleichwertiger Bildungschancen, so der Verband. Neue steuerliche Belastungen des ÖPNV oder weitere Kürzungen von Fördermaßnahmen würden der Zielsetzung des bdo, mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2020 einen herausragenden Beitrag zur Umweltbilanz Deutschlands zu leisten, entgegen wirken. Auch aus sozial- und familienpolitischen Gründen wäre es nicht vertretbar den ÖPNV und die Schülerbeförderung durch steuerliche Maßnahmen erheblich zu verteuern, da dies insbesondere die sozial nicht so gut gestellten Teile der Bevölkerung treffen würde.
bdo schreibt an Schäuble
In einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bringt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer bdo dem Minister nahe, den ÖPNV und die Schüler- und Ausbildungsverkehre bei den anstehenden Sparmaßnahmen des Bundes vor weiteren Kürzungen und Belastungen zu verschonen.